Termine & Informationen unter:
0221 - 27 26 512
Mo. - So. von 7-22 Uhr

Kieferchirurgie

Die auf Mund-, Kiefer- und Kieferchirurgie (MKG) spezialisierten Fachärzte in der Zahnklinik Köln Zentrum führen sämtliche therapeutischen Behandlungen an Zähnen, der Mundhöhle, des Kiefers und des Gesichts durch. Dazu zählen Diagnostik, Therapie, Prävention und auch therapeutische Rehabilitation bei Erkrankungen, Unfällen und Fehlbildungen. 

Traumatologie

Die Folgen eines Unfalls können vielfältig sein. Die erfahrenen Kieferchirurgen helfen Gesichtsverletzungen wie abgebrochenen oder lockeren Zähnen, Schleimhautwunden, Wurzelfrakturen und gebrochenem Ober- oder Unterkiefer oder wenn die Nase gebrochenen ist. Unfallpatienten werden bei uns umgehend behandelt. Bitte melden Sie sich im Falle eines Notfalls sofort, damit die Erstbehandlung schnellstmöglich erfolgt. Wir sind jeden Tag von 7 bis 22 Uhr für Sie da – auch am Wochenende.

Kieferfehlstellungen

Klassische Kieferfehlstellungen werden meist in der Kieferorthopädisch behandelt. Einige Dysgnathien erfordern jedoch zudem auch chirurgische Maßnahmen, die in der Zahnklinik durchgeführt werden. Dazu zählen chirurgische Eingriffe bei:

  • Schmalkiefer (transversaler Enge)
  • Distalbiss (vergrößerte sagittale Stufe)
  • offenem Biss
  • Tiefbiss/Deckbiss
  • Platzmangel (sagittaler Enge)
  • progener Verzahnung
  • Bukkalokklusion/Laterognathien
  • Platzüberschuss
  • Nichtanlagen (Aplasien)

Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten

Diese Fehlbildungen entstehen, einzeln oder in Kombination miteinander, durch Störungen in der frühen embryonalen Entwicklung. Möglich sind etwa Lippenkerbe, Lippenspalte, Lippen-Kieferspalte, Gaumenspalte und Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Die Behandlung wird in Zusammenarbeit mit weiteren Fachärzten (Kieferorthopäden, HNO-Ärzten etc.) durchgeführt. In der Zahnklinik Köln Zentrum werden Erwachsene behandelt und die Sekundärversorgung durchgeführt. 

Tumorerkrankungen

In der Zahnklinik werden auch Tumoren behandelt sofern Sie allein auf den Mund-, Kiefer- oder Gesichtsbereich beschränkt sind. Man unterscheidet zwischen gutartigen (benigne) und bösartigen (maligne) Tumoren, die im Mund und der Mundschleimhaut auftreten können. Zu den gutartigen Tumoren zählen etwa Fibrome, die langsam wachsen und keine Schmerzen verursachen. Bösartige Tumoren hingegen wachsen sehr schnell, infiltrieren andere Gewebe und bilden Metastasen. Häufig auftretende Tumoren sind:

  • Karzinome in der Mundschleimhaut
  • Tumorbildung in den Kieferknochen
  • Hämangiome in den Blutgefäßen des Kieferknochens

Tumoren sollten sorgfältig entfernt und eingehend pathologisch untersucht werden, besonders wenn durch Aussehen und andere Eigenschaften eine eindeutige Diagnose der Erkrankung nicht möglich ist.

Kieferkammerkrankungen

In der präprothetischen Chirurgie werden Mundvorhofoperationen vorgenommen und der Kieferkamm gestaltet. Zudem wird mithilfe von chirurgischen Maßnahmen (Knochenaufbau) dem altersbedingten Abbau des Knochens in Ober- und Unterkiefer entgegengewirkt (Atrophie des Kieferkamms).

Erkrankungen des Kiefergelenks

Zur Therapie von Funktionsstörungen des Kiefergelenks (Arthropathie) werden chirurgische und konservative Maßnahmen durchgeführt.

Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem:

  • Kieferfehlstellungen – chirurgische Behandlung von Dysgnathien
  • Missbildungen – chirurgische Korrektur und Sekundärversorgung von Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten
  • Kieferkammerkrankungen – Knochenaufbau und Gestaltung des Kieferkamms 
  • Kiefergelenkerkrankungen – bei Funktionsstörungen der Kiefergelenke
  • Entzündungsprozesse – Behandlung von akuten und chronischen Entzündungen

Sowie in Fällen, bei den nur Mund, Kiefer oder Gesicht betroffen sind auch:

  • Traumatologie – Behandlung bei Unfällen, Kiefer- und Nasenbrüchen sowie Gesichtsverletzungen
  • Tumorerkrankungen – Therapie von gut- und bösartigen Geschwulsten